Aktuelles

30.04.2018 Weinfest Litzldorf

Herrliche Stimmung bei Wein, Bier und Tanz in den Mai

 

Als Fortsetzung eines grandiosen Festes aus Anlass ihres 10-jährigen Bestehens kann die Trachtenkapelle Litzldorf mit einem exzellent gelungenen Wein- und Bierfest feiern. Entsprechend strahlend waren die Gesichter von Festleiter Georg Berger, der beiden Vorstände Marlene Wagner und Martin Henfling sowie Dirigent Andreas Weinberger beim Blick in die vollbesetzten Saal des Dorfgemeinschaftshauses und ebenso in dessen Außenbereich. Gekommen waren zahlreiche Freunde und Anhänger der Jubiläumsmusi aus Litzldorf, Bad Feilnbach, Dettendorf und Großholzhausen sowie eine gut gelaunte Riege der Auer Burschen, die vom 17. bis 27. Mai zu ihrem 25. Geburtstag zahlreiche Gäste erwarten.

Garant für ein volles Haus war die Blaskapelle „HamkoanNam“ aus dem Tegernseer Raum. Mit Takten aus einer Mischung von böhmisch-mährisch, traditionell bis modern war Stimmung pur geboten. Gut gelaunt und gestimmt tanzten Burschen und Madeln, und auch die etwas reifere Generation unbeschwert in die Mai hinein.

Entsprechend gut ausgelastet war die Servicemannschaft überwiegend aus den Reihen der Musikermannschaft im kredenzen edler Rebsorten in Weiß und Rot, zubereiten und servieren südtiroler Brotzeitspezialitäten, ausschenken von kühlem Nass vom Fass oder zufriedenstellen durstiger Seelen an der großen Bar.

Nächster Höhepunkt im Jubiläumsjahr hat die Trachtenkapelle Litzldorf am 19. Mai ein „Oberkrainer Open Air“ mit „Alpensound Bayern“ in ihr Programm aufgenommen. Beginn ist 20.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus Litzldorf

 

29.04.2018 Musikfest Litzldorf

10 Jahre Trachtenkapelle Litzldorf -  ein unverzichtbarer Bestandteil öffentlichen Lebens


Die Trachtenkapelle Litzldorf gehört seit nun schon zehn Jahren zum unverzichtbaren Bestandteil einer gut geordneten und zusammenhaltenden Dorfgemeinschaft und des öffentlichen Lebens. Diesen frischen runden Geburtstag feierten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Andreas Weinberger sowie den Vorstandsspitzen Marlene Wagner und Martin Henfling mit einem besonderen Festtag. Natürlich nicht alleine, sondern mit den gleichgesinnten und gleichwertigen Spitzenblaskapellen, der Musikkapelle Bad Feilnbach, der Auer Musi, der Trachtenkapelle Dettendorf und der benachbarten Blaskapelle Großholzhausen.

Mit im Bunde und anscheinend guter Freund der Litzldorfer Musi war der Herrgott und seine himmlischen Heerscharen persönlich, die dem Jubilar und den beteiligten Vereinen in ihren traditionsreichen Kirchengewändern, Ortsbevölkerung, Freunden, Liebhabern und Gönnern einen besonders herrlichen musikalischen Feiertag im Atrium am Dorfplatz bescherte. Entsprechend feierlich malten Fahnen der Ortsvereine und Ministranten in Tracht am Freialtar neben dem Passionskreuz ein besonderes prächtiges Bild auf dem Dorfplatz. Eigens und ins heimatliche Bild zwischen Sulzberg und Farrenpoint passend, hatte Weinberger mit seinen Musikantinnen und Musikanten die „Pöhamer Musikantenmesse“ für großes Blasorchester, komponiert von Mathias Rauch in Hippach (Zillertal) einstudiert.

Die Begebenheit von Jesus als Weinstock und den Jüngern als Reben versuchte Pfarrer Ernst Kögler mit der Trachtenkapelle Litzldorf zu vergleichen. Mit Andreas Weinberger als Dirigenten, einer gut funktionieren Vorstandschaft und engagierten Musikern als „Reben“ einer harmonierenden Gemeinschaft, sei eine Blaskapelle entstanden, die wertvollen Lebenssaft als Elixier in Form hervorragender Musik weitergebe. Wie die Musiker als Schafe auf ihren Dirigenten hören und ein Miteinander bilden, solle jeder im Glauben verbundene Christ dem gekreuzigten und auferstandenen Heiland folgen.

Die Litzldorfer Musi habe dem Geistlichen zur Folge eine wichtige Funktion in der Mitgestaltung auch kirchlichen Lebens innerhalb Litzldorfs eingenommen und erinnerte dabei wiederkehrende Anlässe wie Jahrtage, Fronleichnam und Patrozinium oder Kommunion sowie an exzellent gemeisterte Herausforderungen wie das Passionsspiel 2009 oder das letzte Passionssingen in der Pfarrkirche St. Michael.

Blasmusik als Perle für Herz und Seele kam im Anschluss an den geistlichen Akt in einzigartiger Weise bei einem Gemeinschaftskonzert der fünf eingeladenen erstklassigen Kulturträger mit einer kraftvollen und ehrerweisenden „Bayernhymne“ und einem graziösen „Kitzbühler Standschützenmarsch“ als „geschlossene Einheit“ zur Geltung. Den glanzvollen Höhepunkt mit beispielhafter Außenwirkung bildete ein Festzug, gesichert von der FFW Litzldorf, in Richtung Dorfgemeinschaftshaus mit reichlich Genuss hervorragender Musik in der Luft.

In seiner Laudatio bezeichnete Bürgermeister Anton Wallner die vier in der Gemeinde Bad Feilnbach wirkenden großen Musikkapellen als unverzichtbare Kulturträger. Dazu gehöre nun mehr seit einer Dekade die Kapelle seiner Heimat unterm Sulzberg, der als Klangkörper von einst 17 Musikerinnen und Musikern zu einer stattlichen derzeit 39-köpfigen zusammenhaltenden Mannschaft gewachsen sei. Seit Gründung, Litzldorfer Passion, musikalische Wanderung im letzten Jahr auf dem Leibl-Weg, Bettelhochzeit, Kurkonzerte in Bad Feilnbach oder Reithofparkklinik sowie unzähligen Auftritten habe die „Jüngste Trachtenkapelle“ ihrer Art eine solide Entwicklung erfahren dürfen. Darüber könne laut Rathauschef jeder im Ort und in der Kommune stolz sein.

Basis in allem das Musikwesen betreffend bildet eine gut funktionierende Vorstandschaft mit Marlene Wagner, der es auch im zehnten Jahr ihres Amtes eine große Freude bereite, den Musikern als oberste Spitze vorzustehen. Sehr hilfreich war ihre in der Gründerzeit die Unterstützung von Lydia Moosegger und seither ein enger und geschlossener Rückhalt der Mannschaft. Dazu gehöre seit 2014 auch die Jugend als Garant zum Fortbestand der Trachtenkapelle.

Gutes Zusammenarbeiten in Harmonie kennzeichneten auch das gesellige Beisammensein im DGH. Zu den Stimmungsmelodien der anwesenden Kapellen garantierten Musikerinnen und Musiker des Geburtstagskinds für das leibliche Wohl mit Speis und angesichts frühsommerlicher Temperaturen mit kühlen Getränken.

 

18.03.2018 Passionskonzert

 

Litzldorfer Passion - Herausforderung 2009 und heute


Die Passion Christi gilt wie vor 2000 Jahren im einstigen Jerusalem bis zum heutigen Tage als zeitlose und stets wiederkehrende Herausforderung. Davon wissen noch viele aus der Litzdorfer Dorfgemeinschaft welche beim Passionsspiel 2009 im Atrium am Dorfplatz mehr als 3000 Besucher nach harten Proben  und anspruchsvollen Aufführungen begeisterten. Mit dabei und alle Geschehnisse vom Einzug Jesu in seine Schicksalsstadt bis zum Tod am Kreuz und Auferstehung am dritten Tage an Dramatik und Tragik musikalisch bereichernd war die Trachtenkapelle Litzldorf. Mit einer Art Zeitreise noch einmal in Erinnerung bringen und zahlreiche Besucher und Liebhaber anspruchsvoller Blasmusik gebannt und fasziniert lauschen lassen, gelang Dirigent und Musikmeister Andreas Weinberger mit seinen Musikerinnen und Musikern bei einem fulminanten Passionskonzert. Allerdings spielten sich die Szenen dieses Mal nicht am frostigen Dorfplatz, sondern in der angenehm beheizten Pfarrkirche St. Michael ab. Der Veranstaltung gingen nach Meinung von Musikvereinsvorstand Marlene Wagner wie damals mit herausfordernden Proben voraus. Sie war gleichzeitig der Auftakt für einige musikalische Attraktion anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Trachtenkapelle Litzldorf.

Nicht nur klangvoll sondern auch bildhaft wurden die Besucher an die Passionsspiele um neun Jahre zurückversetzt. Vor allem unter jenen Litzldorfern, damals waren 100 Mitwirkende beteiligt, die an den Passionsspielen beteiligt waren, wurden Erinnerungen wachgerufen. Jüngere brachten die Bilder an der Beamerleinwand ins Staunen. Die jeweiligen Stationen gaben aber auch Gelegenheit und Anlass jenen zu gedenken, die selbst Kreuz und Leidensweg auf sich nahmen  und im Glauben und Hoffnung an die Auferstehung dem Tod entgegengingen. Dazu gehörte der legendäre Anderl Echtler, der während der Proben und Stephan Seebacher der wenige Wochen nach der Aufführung verstarb.

Zuverlässige Begleiterin des faszinierenden Abends zu den einzelnen Stationen war dabei Steffi Litzlfelder. Ihr gelang es einfühlsam Brücken von der einstigen Leidensgeschichte Jesu in der heiligen Stadt zur Gegenwart zu bauen. Aus Steinen, die damals Ehebrecherinnen galten wurden heutzutage Vorurteile, Lästereien, Mobing, Ausgrenzungen, körperliche und seelische Misshandlungen.

Für die Figur des Judas als Verräter, der sich selbst richtete, stehen „nicht verstanden“ werden und schleichender Hass,  aber auch Verzweiflung mit getroffenen Fehlentscheidungen und deren Bereuung umzugehen.

Schmerzhaft wie für Maria die ihren Sohn auf dem Kreuzweg nach Golgatha begleitete, ist es den Verlust eines liebgewonnenen Angehörigen, vor allem des eigenen Kindes, nach Krankheit oder plötzlichem und unerwarteten Ereignisses hinzunehmen.

Wie Jesus es lehrte, Glaube und Hoffnung in der modernen Gegenwart noch etwas Platz einnehmen, solle der Spruch „So lange ich lebe ist Gott bei mir, wenn sterbe bin ich bei Gott“ für uns gelten, so die Sprecherin abschließend.

Der Eintritt für das Passionskonzert war frei. Freiwillige Spenden der Benefizveranstaltung, überwiegend in raschelnder Form in den Körben gelandet, kommen dem „Jakobus Hospizverein Rosenheim“ zugute.

 

 

31.12.2017 Silvesterkonzert

Bayern-Hymne der Jugend- und Trachtenkapelle Litzldorf zum Jahresende

 

Die Trachtenkapelle Litzldorf unter der Leitung von Andreas Weinberger wurde 2008 gegründet und hat sich als unverzichtbarer und leistungsbetonter Kulturträger zum Stolz der Gemeinde Bad Feilnbach, etabliert. Nicht nur das Jahr über, sondern auch beim Silvesterkonzert als krönender Abschluss eines abwechslungsreichen und interessanten Musikerjahres, gelang es der Trachtenkapelle zahlreiche Bürger sowie viele Freunde benachbarter Kapellen wie aus Bad Feilnbach oder Großholzhausen am Litzldorfer Dorfplatz zu faszinieren. „Macht´s weiter so und bleibt´s bei der Stange“, meinte nach einem glanzvollen Notenreigen Vitus Gasteiger als stellvertretendes Gemeindeoberhaupt.

Für einen klangvollen Auftakt nach Start eines ersten Silvesterfeuerwerks bewiesen die Buben und Mädchen der Jugendkapelle mit herrlichen Beiträgen Herz und Liebe zur Blasmusik. Lobend war nach Auskunft von Dirigentin und Leiterin Marlene Wagner der ungebrochene Probenfleiß das Jahr über, der sich in den vielen Auftritten und auch am Jahresende in den Vorträgen widerspiegelte.

Ein begeisterungsfähiges Repertoire hat Andreas Weinberger mit seinen Musikern für den Silvesterabend vorbereitet und einstudiert. Anmutend anzuhören und die Seele bei Glühwein auch an offenen Feuerstellen im Atrium am Dorfplatz baumeln lassen, machte die Blaskapelle mit zwei Chorälen, verschiedenen Polka- und Walzerstücken oder Märschen, unter anderem des legendären Ernst Mosch möglich. Krönender Höhepunkt zum Abschluss war ein gemeinsamer Vortrag der „Bayern-Hymne“ von Jugend- und Trachtenkapelle.

Ein Jahresende bedeutete für Ansager Martin Henfling neben heiteren Anekdoten zu verkünden ein bewegtes Musikerjahr revuepassieren zu lassen. Höhepunkte waren ein heiterer und gut besuchter Faschingsball im Dorfgemeinschaftshaus, die Bettlhochzeit, die „1. Musikalische Wanderung“ am Wilhelm-Leibl-Weg, das Gaufest in Bad Feilnbach, Inngaufest sowie viele andere kirchliche und weltliche Veranstaltungen zur musikalischen Bereicherung.

Zehn Jahre Trachtenkapelle Litzldorf wollen die Musiker natürlich nicht „sang- und klanglos“ vorübergehen lassen und haben sich für 2018 ein gebührendes Geburtstagsprogramm vorgenommen. Dazu gehört der Musi-Fasching am 3. Februar, ein Passionskonzert am 18. März, der Festtag der Musi am 29. April mit allen Musikkapellen der Gemeinde Bad Feilnbach, Bier- und Weinfest mit der Gruppe „Ham koan nam“ am 30. April, Open Air mit „Alpensound“ am 19. Mai, sowie die Bergmesse des Trachtenvereins Litzldorf mit Weisenbläser-Treffen an der Huber-Alm auf der Farrenpoint am 5. August. Geplant ist ein Frühschoppenkonzert am 12. August und das abschließende Silvesterkonzert.

 

 

Kon zert

Musikausflug Bamberg

Am ersten Advent-Wochenende 2017

 

Unser diesjähriger Ausflug ging nach Bamberg. Wir besuchten das Europas größte Musikversandhaus Thomann. Nach einer Führung und Einblicke in die Logistik und Werkstätten ging es weiter zum Christkindlmarkt.

Am nächsten Tag Besichtigung der Brauerrei Kuchlbauer in Abensberg. Der Kuchlbauer Turm ist das Wahrzeichen von Kuchlbauer‘s Bierwelt. Er ist ein Architekturprojekt des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser anschliesend natürlich mit Bierprobe und Brotzeit.

 

Gruppenbild

Weitere Beiträge...